Bericht eines Flüchtlings aus Eritrea: (Name der Red. bekannt, übersetzt aus dem englischen) 


ERITREA – eine kurze Beschreibung des Landes
Eritrea ist ein Land am Horn von Afrika. Im Norden und Nordosten grenzt es an den Sudan, im Westen an Äthiopien, im Süden und Südosten an Djibouti. Eritrea teilt seine maritimen Küsten mit Saudi-Arabien und Jemen, seine Wirtschaft gründet auf Handel und Landwirtschaft.
Eritrea ist in 6 Zonen einzuteilen, die Hauptstadt ist Asmara, wo es auch zwei Häfen gibt.
Das Land hat 6 Millionen Einwohner und eine Fläche von 117 000 qkm. Es umfasst mehrere Klimazonen wie z.B. das zentrale Hochland oder die Küstenregionen. Neun ethnische Gruppen leben miteinander, die offiziellen Sprachen sind Tigrinya und Arabisch.
Zwei Religionen herrschen vor, das Christentum und der Islam.
Eritrea war in seiner Geschichte mehrfach unter der Besatzung verschiedener Staaten wie Türkei, Ägypten, Italien und England und auch Äthiopien. Seit 1991 ist Eritrea unabhängig von Äthiopien, der Unabhängigkeitstag am 24. Mai ist der am wichtigste Feiertag. Von
1998 – 2001 gab es einen Grenzkonflikt und Krieg mit Äthiopien. Bis heute ist dieser Konflikt nicht gelöst.

 

Warum sind wir geflüchtet?
Zum einen ist das politische System ein Problem für uns. Es herrscht ein Diktator. Gewaltherrschaft und Gefängnisstrafen sind alltäglich. Es gibt keinen Frieden. Es gibt politische Verfolgung. Und die Lebensbedingungen sind schlecht. Menschenrechte werden nicht geachtet. Auch nicht in Äthiopien und Sudan, unseren Nachbarstaaten.
Wenn wir nach Äthiopien oder Sudan gehen wollen, zum Beispiel um zu arbeiten, werden wir von Soldaten verhaftet und in das Gefängnis gebracht. Und danach schicken sie uns wieder zurück. Sie fragen uns nicht nach Gründen und wir werden nicht angehört. Wir haben keine Rechte. Das sind die Gründe, weshalb wir durch die Sahara geflohen sind, in sehr kleinen und schlechten Autos, mit viel zu vielen Menschen in jedem Auto. Nur sehr wenig Essen und Trinken. Dafür mussten wir Geld bezahlen an die Leute mit den Autos. 12-20 Tage dauerte die Durchquerung der Wüste. In dieser Zeit wurden wir von Fremden überfallen. Sie wollten Geld von uns. Wer es nicht bezahlten konnte, wurde erschossen. Wenn jemand krank wurde,
wurde er in der Wüste zurück gelassen.
Dann erreichten wir Libyen. Aber die Probleme waren die gleichen. Dort ist Krieg und Verfolgung und wir konnten dort nicht bleiben. Jeder dort kann einen Flüchtling töten. Ist gibt kein Gesetz und keine Ordnung. Nach mehreren Wochen oder manchmal auch Monaten, mit wenig Wasser und Nahrung erreichten wir die libysche Küste. Wir überquerten das Mittelmeer in schlechten kleinen Booten. Es dauerte 4-5 Tage. Tausende Menschen sind in dieser Zeit ertrunken oder auf den Booten gestorben. Oder die Boote sind unter gegangen, weil zu viele Menschen darauf waren.
Wir gehören zu denen, die Italien erreicht haben. Von dort kamen wir mit der Eisenbahn nach Deutschland. Hier können wir in guten Verhältnissen leben. Die Regierung und die Menschen helfen uns. In Großbeeren begegnen uns viele mit freundlichen Gesichtern. Manche helfen uns.
Wir haben gelernt, den Garten anzulegen und Gemüse anzubauen. Es
gibt Deutschunterricht. Oder Gitarrenunterricht,Nähkurs und Fahrradreparaturen. Sie laden uns zum Sportverein ein oder begleiten uns zu den Ämtern oder zum Arzt. Und vieles mehr. Wir danken ihnen allen!
 

 

Bericht eines Flüchtlings aus Syrien: (Name der Red. bekannt, Original geschrieben in deutsch)

 

Ein neuer Krieg, die Opferzahlen steigen, die Kinder sterben wieder, die Landstreicher kommen zurück, die Hoffnung stirbt aus.
Soviele Familien sind gestorben, und die andere Menschen flüchteten in den nachbaren Ländern oder nach Europa. Ich wusste nicht wohin kann ich gehen und fahren, es gibt keinen weg in dem land zu leben. zum Beispiel : ick konnte nicht zu meiner Uni gehen. es gibt viele Probleme unterwegs. Ich konnte auch nicht arbeiten und nicht im Frieden bleiben.
Plötzlich in den härtesten Tage habe ich die Abfahrt und die Auswanderung entschieden. Ich weiß, dass die Entfremdung schwer ist,und dass ich soweit weg von meiner Familie und meinem Heimatland und meiner Uni und meinen Freunde werde. Leider konnte ich seit 3 jahren nicht zu meiner Uni gehen.
Mein Weg hat von Syrien nach der Türkei am 22.08.2014 begonnen, danach bin ich nach Griechenland gegangen,ich bin zu Fuß durch den Wald gelaufen, es hat 4 Tage gedauert ich hatte nur Notwendigste mit dabei wenig Geld und Rucksack mit Essen und Trinken, mir war zu Kalt wegen des Regens, endlich ich bin in Griechenland angekommen, aber leider der Weg ist nicht gendet, ich habe von Grichenland nach Mazedonien auch gegangen, ich bin auch 5 Tage durch die Wälde gelaufen, später bin ich an den Serbiengrenzen angekommen , es war ganz gefährlich und der Weg
hat mich ganz angestrengt, aber ich wollte in Deutshland ankommen, ich bin durch Serbien zu Fuß und mit einem Auto gefahren, auch nach Ungarn die Genzen bin ich zu Fuß durchgegangen, und schließlich nach Deutschland mit einem Auto,
ich hatte die Geduld,weil ich mein Ziel erreichen wollte,ich habe viel Geld ungefähr (4300 Euro) den Auswege bezahlt, meine Familie haben alles was wir haben verkauft( der Schmuck meiner Mutter und das Auto meines Vaters), ich bin jetzt in Deutschland von Münschen bis Großbeeren über Eisenhüttenstadt, Frankfurt (oder) und schönefeld, Mein erster Tag in Großbeeren war am 22.012.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Kontakt:
  Begegnung in Großbeeren e.V. 

  Tel.: +49 33701 57042

  

   Begegnungen-GB@t-online.de  

 

  Zum Kontaktformular 

 Spendenkonto:

 Begegnung in Großbeeren e.V.

 DE84 1605 0000 1000 8972 29 

   Newsletter beziehen

 

Bookmarks

Facebook ShareTwitter

 

 

00041551